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.......................................................................Foto:Hirschmann
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Autohaus Fischer-Schädler
unterstützt Kloppenheimer Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung
Holen lassen, bringen lassen - Gutes tun
Bad Vilbel/Karben. Bei der Fussball-Weltmeisterschaft im
Sommer konnten die Kunden im Autohaus Fischer-Schädler in der
Zeppelinstraße ihre Künste als Tischfußballer unter Beweis stellen. Das
Spielgerät hat die Geschäftsleitung nun der Kinder- und
Jugendhilfe-Einrichtung in Karben-Kloppenheim geschenkt. Träger dieser
Einrichtung mit zwölf Wohn- und Betreuungsplätzen ist die
Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hessen-Süd.
Untergebracht sind hier Kinder und Jugendliche, die ohne Begleitung aus
den Krisen-gebieten aus der ganzen Welt nach Deutschland geflüchtet sind
und hier Schutz suchen. Es
können Kinder ab acht Jahre aufgenommen werden. Derzeit kommen die
jungen Leute im Alter zwischen 15 und 21 Jahren vornehmlich aus
afrikanischen Ländern, aber auch aus Afghanistan und anderen asiatischen
Staaten. Sie wohnen in Kloppenheim und werden von sechs AWO-Fachkräften
pädagogisch begleitet. Tagsüber besuchen sie entweder Sprachkurse oder
lernen in Migrationsklassen in der Karbener Kurt-Schumacher-Schule oder
in der Wingertschule, wo sie in sogenannten Eibe-Klassen den
Hauptschulabschluss nachholen können.
Zielder AWO ist es, den Mädchen und Jungen Geborgenheit und Halt sowie
das Gefühl einer AUra zu geben, damit sie soziale Kompetenz entwickeln
können und zu einer selbständigen Lebensführung und Bewältigung der
Alltagsprobleme befähigt werden, wie Einrichtungsleiterin Dr. Jutta
Wagner Mirjam erläuterten. Als Mitglied der Unternehmensleitung von
Fischer-Schädler hat sie mit Kollegen den Kicker nach Kloppen-heim
gebracht.
Das Bad Vilbeler Autohaus will die Kinder und Jugendlichen der
Einrichtung künftig dauerhaft unterstützen. Deshalb soll dr bisher
kostenlose Hol-und-Bring-Service umgestellt werden auf eine geringe
Gebühr, die dann komplett für die Karbener AWO-Einrichtung gespendet
wird. "Holen lassen, bringen lassen - Gutes tun" lautet der Slogan. Wenn
die Fahrer die Fahrzeuge der Kunden zuhause abholen und nach dem
Werkstatt-Termin wieder zurückbringen, wird innerhalb Bad Vilbels um
eine Gebühr von 2,50 Euro gebeten und für Fahrten im Umkreis von bis zu
20 Kilometer um 5 Euro.
Den Kindern und Heranwachsenden in Kloppenheim kann es so ermöglicht
werden, dass sie an Ausflügen teilnehmen können, an denen sie sonst aus
finanziellen Gründen nicht mit ihren Klassenkameraden fahren könnten.
Auch seien dann zusätzliche Kino-Besuche und gemeinsame Freizeitangebote
in einem Schwimmbad oder beim Fußball möglich, zählte
Einrichtungsleiterin Jutta Wagner einige Beispiele auf. Sie und ihr Team
sowie die derzeitigen Schützlinge bedankten sich bei MIrjam
Fischer-Quaiser für den Kicker, der gleich in Beschlag genommen wurde
und freuen sich auf die künftige weitere Förderung.(hir)
Quelle: Bad Vilbeler Anzeiger |
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Parkstraße: Verkehrsdezernent Jörg Frank (li.) stellt mit
Vertr. der
Sponsoren den neuen Tempo-Messwagen vor.
Foto: Deul
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Die Tempo-Sache mit
den Ausreißern • Freundliche Grüße von 18 Sponsoren
Zukunft mit mobiler Radarmessung
Bad
Vilbel.
Mit freundlichen Grüßen von 18 Werbe-Sponsoren werden die Bad Vilbeler
Autofahrer künftig auf ihr Tempo hingewiesen. Die Gewerbetreibenden
haben der Stadt ein auf einem Anhänger montiertes Radarsystem
überlassen.
Es zeigt mit großen
Leuchtzahlen von Schrittgeschwindigkeit bis Tempo 250 alles an,was sich
in einem Radius von 300 Metern bewegt. Die Idee mit den mobilen
Hinweistafeln sei nicht neu, erläuterte Carsten Feik, Leiter der
Straßenverkehrsbehörde. Er habe bereits zahlreiche Anfragen von Firmen
gehabt, die ein solches, inklusive der Elektronik zirka 6000 Euro teures
Gerät verkaufen wollten. Stationäre Radar-Messgeräte seien „sehr
unwirtschaftlich“, so Feik. Fünf Jahre lang haben die Sponsoren die
Werbeflächen gebucht, danach geht das Gerät in Stadtbesitz über.
Nun soll das Gerät
möglichst alle 24 Stunden an einen anderen Standort gebracht werden,
überall dorthin, „wo es Beschwerden gibt.“ Dabei zeigt sich nach Angaben
von Ordnungspolizei-Chef Klaus Zeller, dass die Autofahrer sehr
vernünftig führen. Die Auswertung habe ergeben, dass 95 Prozent der
Fahrer wegen der Hinweistafel abbremsten, „das ist allerdings ein
Effekt, der nachlässt.“
Vor dem Rathaus an der
Parkstraße wurden in drei Tagen 7580 Fahrzeuge gezählt, die im
Durchschnitt 29,1 Kilometer pro Stunde gefahren sind. Erlaubt ist dort
Tempo 50. Diese Geschwindigkeit hätten 99 Prozent der Verkehrsteilnehmer
eingehalten, doch „Ausreißer gibt es überall“, so Feik. Der Schnellste
fuhr 68.
An der Gronauer
Hauptstraße seien in einer Woche 7349 Fahrer am Ortseingang aus Richtung
Rendel gemessen worden. Der Durchschnitt habe bei 41,2 Kilometer pro
Stunde gelegen, 76 Prozent der Fahrer seien langsamer als 50 gewesen,
der schnellste fuhr 87. Auch am Erzweg bergab, wo es immer wieder
Anwohnerbeschwerden gibt, stand das Gerät. Es ermittelte nach einer
Woche (4670 Fahrzeuge) einen Schnitt von 26,8 Kilometer pro Stunde, der
Schnellste fuhr dort 69. Sie finde es gut, dass nicht auf Strafe,
sondern Kooperation mit Autofahrern gesetzt werde, so eine Sponsorin.
Eine andere betonte, oft werde das Tempo nur gering überschritten, weil
man abgelenkt sei. Das Gerät sorge für mehr Aufmerksamkeit. Nach den
Ferien soll es an Kindergärten und Schulen aufgestellt werden. (dd)
Quelle „Bad Vilbeler Anzeiger“
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